Dienstag, 28. Juli 2009

Tagesschau Podcast 27.07.2009, SWIFT

Die Tagesschau scheint auch zunehmend Blödsinn zu erzählen: Stichwort SWIFT-Daten.

Es wird ein Mann gezeigt, der in der Stadt an einem Geldautomaten offensichtlich Geld abhebt. Dann wurde erzählt, "in Zukunft werden US-Terrorfander genau wissen, was dieser Mann tut". Hallo? Ich dachte es geht um Auslands-Überweisungen, was in dem Bericht auch korrekterweise gesagt wurde. Aber das betrifft doch niemanden, der von seinem Konto Geld abhebt. Dieser Mann machte aber weder eine Überweisung, noch ins Ausland.

Dienstag, 14. Juli 2009

Indien weist Kinderporno-Vorwürfe der Familienministerin zurück

Tja, wie natürlich zu erwarten war: Indien hat sich dagegen verwehrt, als Kinderporno-Land bezeichnet zu werden.

Montag, 13. Juli 2009

Frau von der Leyen lügt um ihre Ziele durchzuziehen

oder wie soll man es sonst nennen, wenn sie behauptet, in Indien wäre Kinderpornographie nicht strafbar (spart euch die Recherche, es ist natürlich nicht so).

Ist der jetzt jedes Mittel recht, nur um nicht zugeben zu müssen, daß sie mit ihren Vorhaben auf dem Holzweg ist?
Wer dermaßen stur auf seinem Willen beharrt, obwohl alle Experten der Meinung sind, daß diese Vorhaben absolut nichts bringen, ist in meinen Augen an dieser Position als Politikerin untragbar geworden.

Sonntag, 12. Juli 2009

Piratenpartei Spot - Klarmachen zum Ändern

Piratenspot "Klarmachen zum Ändern" 2009 from Christopher Grabinski on Vimeo.

Tagesschau Podcast 10.07.2009

Anmoderation zur Rettung von GM:

Man sieht Vögel im Ufer und eine Skyline in USA auf der anderen Seite eines Flusses. "Aus der lahmen Ente soll wieder ein stolzer Schwan werden ..."

Und warum sieht man dann hier weder Enten noch Schwäne, sondern Gänse im Bild?

Samstag, 11. Juli 2009

Löschen statt Sperren!

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CDU jetzt auch gegen Internet-Zensur

Im obigen Link wird der SPD die Schuld an Internet-Sperren zugeschrieben.

Was ich mich nur frage ist folgendes: Wenn die CDU dagegen war, warum hat die CDU/CSU-Fraktion dann mit 198 Stimmen mit JA und mit einer Stimme mit NEIN gestimmt?

ZDF löscht Umfrage zu Internet-Zensur

Im Artikel bei gulli.com:

Zwei Tage später hat der Redaktionsleiter von heute.de, Michael Bartsch, auf dem Blog einen Kommentar veröffentlicht. Seinen Aussagen zufolge hatte man den Verdacht, dass das Ergebnis manipuliert wurde. Angeblich waren die Klickzahlen schon bevor die Abstimmung sichtbar verlinkt wurde, extrem hoch. Grund genug, die Umfrage kommentarlos vom Netz zu nehmen. Ob sich der angesprochene Verdacht einer Manipulation bestätigt hat, ist momentan unklar.
Aha, also etwa in der Art, daß die Abstimmungs-URL schon ansprechbar war, aber noch nicht auf irgendeiner Seite veröffentlicht war? Dann stellt sich mir natürlich die Frage, wer diese URL verraten hätte können. Muß dann ja wohl ein ZDF-Mitarbeiter gewesen sein.

Und selbst wenn. Es ist sollte doch seit mindestens 10 Jahren Stand der Technik sein, daß man bei einem Abstimmungssystem genau den Start- und Endzeitpunkt einer Umfrage einstellen kann und Stimmen, die vorher oder danach abgegeben werden einfach ignoriert und nicht berücksichtigt werden. Sollte ausgerechnet das Abstimmungssystem des ZDFs dies nicht können?

Angenommen, ich oder jemand anders würde wirklich ein Skript laufen lassen, welches alle paar Sekunden eine Stimme abgibt. Sollte ausgerechnet das Umfragesystem des ZDF nicht in der Lage sein, mehrfache Stimmen von ein und derselben IP-Adresse auszusortieren?

Entweder ist das Umfragesystem des ZDF wirklich so schlecht, daß es solche Sachen nicht berücksichtigen kann oder das Ganze ist eine ziemlich fadenscheinige Ausrede.

Ich erwarte noch etwas mehr Aufklärung zu diesem Punkt vom ZDF.

Eine andere Umfrage kommt übrigens zu dem gleichen Ergebnis wie das ZDF: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/6819/umfrage/meinung-zum-umgang-mit-kinderpornografischen-internetseiten/

Freitag, 10. Juli 2009

Internet-Zensur in Deutschland

Wenn ich das richtig verstanden habe, soll es ja protokolliert werden (und die Verbindungsdaten ans BKA, oder wen auch immer, weitergeleitet werden, um ggf. strafrechliche Ermittlungen einzuleiten), wenn jemand beabsichtigt oder nicht auf eine Seite kommt, die gesperrt/zensiert wurde. Das heißt also, ich kann im voraus überhaupt nicht wissen, daß ich auf so eine Seite komme (denn die Sperrlisten sollen ja geheim bleiben), bevor ich nicht mit dem Browser dort lande (dann ist es allerdings schon zu spät und meine Daten sind gespeichert).

Was ist denn jetzt, wenn mich jemand nicht leiden kann und mir eine Nachricht mit einem Link sendet, dem ich ja nicht ansehen kann, auf welche Art von Seite ich damit komme, um mir Eins auszuwischen? Wie leicht das alles gehen kann, siehe z.B. hier!

Was ist, wenn Spammer massenweise Mails mit Links auf gesperrte Seiten verschicken? A la "Sparen Sie 50 Euro bei unserem Angebot und klicken Sie hier!". Wenn ich derartige Nachrichten millionenfach verschicken würde, würde bestimmt ein Prozent der Empfänger darauf klicken - und sei es nur aus reiner Neugierde.
Will man gegen all diese Leute dann strafrechtlich ermitteln?

Internet-Zensur in Deutschland

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich die Entscheidung der Politiker einschätzen soll.

  1. Die Mehrzahl der Abgeordneten begreift die Welt um sich herum nicht mehr. Nehmen wir mal an, es geht ihnen wirklich nur um den Kampf gegen Kinderpornographie. Es wird einfach nicht funktionieren unerwünschte Inhalte komplett auszusperren - das liegt schon in der Natur des WWW. Wenn bestimmte Inhalte auf einem Server gesperrt sind, wird man sich eben einen anderen Server suchen. Die Sperrer sind dabei immer im Hintertreffen. Es wird gerne argumentiert, daß man auf derartige Inhalte per Zufall stoßen könnte und vor dem Anschauen bewahrt werden muß. Ich kann, aus meiner Erfahrung seit vielleicht 1992 im WWW sagen, daß ich noch nie auf derartige Inhalte per Zufall gestoßen bin (selbst wenn ich auf normalen Pornoseiten unterwegs bin). Dieses Argument erscheint mir also reichlich sinnlos. Als jemand, der sich im WWW einigermaßen auskennt, scheint mir dies nur ein Scheinargument zu sein, mit dem man versucht, das eigene Vorgehen zu rechtfertigen. Um's noch mal klarzustellen: Man kommt nicht versehentlich auf KiPo-Seiten. Aber ob man das Leuten klarmachen kann, die noch nicht mal wissen, was ein Browser ist? Außerdem wird gerne argumentiert, daß hinter Kinderpornographie im Internet eine Milliarden-Industrie steckt. Laut Experten, existiert diese "Industrie" aber überhaupt nicht.
  2. Die Politiker wissen sehr wohl, was sie tun, und wollen einfach eine Zensur-Infrastruktur aufbauen, die man natürlich auch auf andere Bereiche ausweiten kann, bei denen es nicht erwünscht ist, daß sie frei im WWW abgerufen werden soll. Entsprechende Begehrlichkeiten sind ja bereits in der Diskussion: Sogenannte Killerspiele (deren negative Einflüsse bis heute nicht nachgewiesen wurden), BitTorrent Tauschbörsen, etc. Meine Vermutung ist, daß als nächstes rechtsextreme Seiten gesperrt werden sollen (da kann ja auch niemand etwas dagegen haben). Und irgenwann fällt es dann überhaupt nicht mehr auf, wenn beispielsweise anläßlich eines G8-Gipfels entsprechende Seiten nicht mehr zu erreichen sind, die sich kritisch damit auseinandersetzen. Dann haben wir halt genau das gleiche wie in China: Die Chinesen zensieren das, was in ihrem Land unerwünscht ist und die Deutschen zensieren in ihrem Land ebenfalls das, was unerwünscht ist. Wo ist der Unterschied?
Ach und übrigens: Ich verbitte mir die Unterstellung, daß wenn ich die Zensur durch technische Einstellungen umgehe und ungefiltertes WWW haben möchte, automatisch für Kinderpornographie bin und dies gutheiße. Dagegen werde ich auch ggf. strafrechtlich vorgehen.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Piratenpartei

Für was steht die Piratenpartei?

Dienstag, 7. Juli 2009

Nehmen Sie der Todestest!



Wie bitte?

Ich meine, Rechtschreib- oder Übersetzungsfehler können ja durchaus mal vorkommen - aber was um Himmels willen soll "Nehmen Sie der Todestest" überhaupt sein?